24. Gera-mix

„To Gay To Play Today“: Mit super Mädels zum Sieg

War das Vorjahresfinale an Spannung kaum zu überbieten, wollte diesmal beim 24. Gera-mix lange Zeit keine richtige Stimmung aufkommen. Zu sehr dominierte Pokalverteidiger „To Gay To Play Today“ gegen „Campari O“ aus Potsdam.

Gera. Die Jenaer Kombination mit Falko Ahnert, Anton Rogow (beide 1. VSV Jena 90), Beach-spezialist Lucas Mäurer (VC Olympia Berlin), Ritchie Riedel (SV Schneeberg), Lisa Breitsprecher (USV Jena), Christin Judaschke (VSV Reichenbach) und der Geraerin Michele Stadelmaier, die bei der Siegerehrung den Pokal der Köstritzer Schwarzbierbrauerei entgegennahm, hatte den ersten Satz gegen die Potsdamer von „Campari O“ in nur 16 Minuten glatt mit 25:13 für sich entschieden.
Doch im zweiten Durchgang trauten sich Raphael Traut, Stephan Bauroth, David Marx, Doreen Metz, Julia Zrakic und Anne Schneider mehr zu. Nach einer Aufschlagserie der Brandenburger lagen „To Gay To Play Today“ mit 7:11 hinten. Die Zuschauer waren längst wach und verfolgten jeden Ballwechsel begeistert. Bis zum 17:16 blieben „Campari O“ dran, ehe die Jenaer ihre individuellen Stärken in die Waagschale warfen und sich mit 25:17 durchsetzten. „Campari O hat im zweiten Satz gut aufgeschlagen. Da hatten wir etwas Mühe“, so Teamchef Falko Ahnert, der sich nach dem Vorjahressieg diesmal drei neue Damen für sein Team suchen musste. „Wir haben super Mädels gefunden“, verriet Lucas Mäurer. Bei der Geraerin Michele Stadelmaier hielt das Knie, wegen dem sie vor zwei Jahren ihre leistungssportliche Laufbahn in Erfurt hatte beenden müssen. „Das Halbfinale war wohl das schwerste Spiel. Da waren wir mit den Killerbienen lange Zeit auf Augenhöhe, konnten uns erst zum Schluss absetzen“, erzählte Lucas Mäurer. Im Turnierverlauf hatten „To Gay To Play Today“ nur einen Satz gegen die Westsächsische Hochschule Zwickau abgeben müssen. Ansonsten war man souverän durch das Turnier marschiert. Da war fast schon die größere Herausforderung, dass Falko Ahnert und Anton Rogow am Sonnabend um 20 Uhr noch ein Regionalliga-Punktspiel zu bestreiten hatte, das der 1. VSV Jena 90 daheim gegen Reudnitz mit 3:1 Sätzen für sich entschied. „Für uns war das also ein überaus erfolgreiches Wochenende“, strahlte Falko Ahnert, der mit seinem Team 2016 in der Panndorfhalle den Hattrick anpeilt. Rang drei ging an Vorjahresfinalist „Killerbienen“, die sich in einem rein Potsdamer Finale gegen „Rapunzels Geiselnehmer mit 28:25 durchsetzten. Dahinter ordneten sich die „Gruppe X“ (Weimar) und die „Popoklatscher“ (Berlin) ein.Das Organisatorenteam um Gesamtleiter Klaus-Peter Hutzsch, Günter Eck, Ralf Zöller, Dieter Menschel, Klemens Müller, Thomas Hölzel, Rosi Schumann und Ute Hutzsch hatte auch bei der 24. Auflage des Gera-mix für beste Bedingungen gesorgt. Der Zeitplan für die 28 Mannschaften wurde fast auf die Minute eingehalten. „Mit dem Verlauf der beiden Tage sind wir sehr zufrieden. Alles hat super geklappt“, meinte Klaus-Peter Hutzsch, der das Turnier bereits zum siebenten Mal verantwortlich leitete.


Jens Lohse / 15.12.15 / OTZ

 

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